So sind wir aufgestellt

Leitbild

offer-442904__340

An unserer Schule streben wir eine vertrauensvolle Atmosphäre  zwischen Schülern, Eltern, Lehrern und Mitarbeitern an. Dabei unterliegen alle Beteiligten einem fortlaufenden Entwicklungsprozess, in dem wir uns gegenseitig durch konstruktive Kritik und achtsame Rückmeldung unterstützen wollen.

Wir achten auf ein gutes Miteinander von allen Menschen im Schulbetrieb, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, mit oder ohne Handicap bzw. Behinderung.

Wir wenden uns konsequent gegen Diskriminierung: Angriffe auf die persönliche Erscheinung jedes einzelnen, auf die individuelle Kleidung oder Frisur sowie auf die körperliche Beschaffenheit, auf die sexuelle Orientierung, auf religiöse Überzeugungen sowie auf die persönliche Meinung werden strikt thematisiert und – falls nötig – durch angemessene schulische Maßnahmen beantwortet.

Wir orientieren uns an den Werten des Humanismus: Respekt vor der Würde des Menschen, seiner Persönlichkeit und seinem Leben, Toleranz, sowie Gewissens- und Gewaltfreiheit gehören zu unseren Erziehungszielen ebenso wie Höflichkeit, Freundlichkeit, Pflichtbewusstsein, Pünktlichkeit und Selbstdisziplin.

Die Vielfalt ist unser erklärtes Ziel: Sie entspricht unserer Lebenswirklichkeit und bietet im Gegensatz zur Einfalt echte Perspektiven für ein gelingendes Leben in Freiheit und Mitgefühl.

Umweltbewusstsein und nachhaltiges Handeln müssen in der frühen Kindheit zu Grunde gelegt werden, damit ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer Natur die Lebensgrundlage für weitere Generationen schaffen kann. Wir regen ab der 1. Klasse die Verwendung von Recyclingheften im Unterricht und den Verzicht auf Plastikumschläge an. Die Schülerinnen und Schüler trennen den Müll in ihrem Klassenzimmer und sind aufgerufen, die Behälter selbstständig oder unter Mitwirkung größerer Schüler zu leeren. In den Klassenzimmern befinden sich vier Mülleimer: gelb für Kunststoff, blau für Papier, grau für Restmüll und grün für Biomüll.

Wir möchten den unterschiedlichen Interessen und Neigungen der Kinder gerecht werden, daher versuchen wir nach Möglichkeit im Schulleben und auch außerhalb des regulären Unterrichts ein breit angelegtes Angebot zur grundlegenden Bildung bereitzustellen. Wir wollen gemeinsam mit den Eltern einen Raum schaffen, in dem sich die Kinder wohl fühlen, Gemeinschaft erleben und in ihren individuellen Stärken gefördert werden. Zum Schulleben gehören daher diverse Arbeitsgemeinschaften sowie Sport-Arbeitsgemeinschaften, Feste, Projekte unterschiedlicher Art sowie Schullandheimaufenthalte.

Unsere Schwerpunkte liegen im Lesen, bei der Förderung der deutschen Sprache und generell bei integrativen Maßnahmen hinsichtlich des Migrationshintergrunds und / oder des besonderen Lernförderbedarfs.

Unterrichtsangebote

Offene Unterrichtsformen und häufig wechselnde Sozialformen gehören ebenso zu unserem Unterrichtsalltag wie Wochenplanarbeit und Differenzierungsmaßnahmen. Dabei werden die Schüler mit vielfältigem Material und neuen Medien individuell gefördert. Schwerpunkte liegen auf der inklusiven Förderung (Inklusionsmaßnahmen), der sprachlichen Förderung (Deutschförderunterrichte), der sozialen Förderung (JaS / Jugendarbeit an Schulen) sowie auf der Leseförderung als Grundlage jeder weiteren Entwicklung. Im Rahmen des Konzepts „Flexible Grundschule“ werden im Schulhaus Berchtesgaden-Oberau zwei jahrgangsgemischte Klassen (1./2. Klasse bzw. 3./4. Klasse) unterrichtet. Der Markt Berchtesgaden investiert in 12 Wochenstunden zusätzlicher Förderung für Kinder mit Lernschwierigkeiten.

Leider können auf Grund der Stundenzuteilung viel zu wenig schulische Arbeitsgemeinschaften angeboten werden. Daher bemühen wir uns um Kontakte zu den ansässigen Vereinen und können derzeit zum Beispiel eine SAG Golf anbieten. Die Schulleitung ist weiters bestrebt, durch den Kontakt mit Sportvereinen (Sport nach 1) sowie musisch Schaffenden zusätzliche Angebote zu etablieren. Mit der finanziellen Förderung durch die Gemeinde Berchtesgaden wird eine längerfristige Kooperation mit der Musikschule Berchtesgaden aufgebaut. Bei dieser Zusammenarbeit werden ausgebildete Musiklehrkräfte im Musikunterricht der Grundschule aktiv (1.Klasse). Gemeinsam mit dem Landratsamt Berchtesgadener Land soll ein Netzwerk mit ehrenamtlichen Lesepaten aufgebaut werden, welche nach einer Schulung durch Fachkräfte unsere Schülerinnen und Schüler beim Erwerb von Lesefertigkeit und Lesefähigkeit unterstützen können. Wir sind bestrebt, externe Experten durch Klassenprojekte in den Unterricht  einzubeziehen.

Kooperationen

Eine der Säulen eines erfolgreichen Erziehungsprozesses ist die motivierte und konstruktive Kooperation innerhalb unserer Schulgemeinschaft mit folgenden Einrichtungen:

Eltern und Elternbeirat, Offene Ganztagsschule (Jonathan Soziale Arbeit), Sportvereine sowie gemeinnützige Vereine, Sozialpädagogisches Förderzentrum St. Zeno, Heilpädagogisches Zentrum Piding, Kindergärten, weiterführende Schulen, Bibliotheken, Museen, Nationalparkverwaltung, Beratungsstellen, Kontaktbeamte der Polizei, Jugendverkehrsschule, Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS), Schulbustraining des RVO, Schulweghelfer, Landratsamt / Bezirk Oberbayern, Musikschule Berchtesgaden, Sportvereine, externe Kooperationspartner.

Personalentwicklung

Wir verstehen uns als ein offenes, flexibel agierendes und innovatives Kollegium, das engagiert und auf professionelle Weise innerhalb der Jahrgangsstufen wie auch Jahrgangsstufen übergreifend zum Wohle der Schüler kooperiert. Eine kontinuierliche Schulentwicklung wird gewährleistet durch pädagogische Konferenzen, schulinterne Fortbildungen (Schulentwicklungsteam des Staatl. Schulamts Bad Reichenhall), externe Fortbildungen, Zusatzausbildungen der Lehrkräfte, Zusammenarbeit mit Förderlehrkräften (SFZ St. Zeno Bad Reichenhall / HPZ Piding), Einbindung der Eltern in das Schulleben, externe Experten, variable Zusatzangebote für die Schüler*innen. Dabei legen wir Wert darauf, dass die Stärken der einzelnen Lehrkraft berücksichtigt werden und dass die Lehrkräfte innerhalb ihres Stufenteams autonom und authentisch agierende Lehrerpersönlichkeiten bleiben können. Unterstützt wird diese Entwicklung durch ein vertrauensvolles Miteinander, gegenseitige Loyalität, eine offene und flexible Schulleitung, ein gut organisiertes und informiertes Sekretariat sowie durch die Technische Hausverwaltung.

Berchtesgaden, September 2021

Martha Kienzerle, Rektorin

NN, Konrektorin